Sonntag, 5. Mai 2019

Volubilis - Ifrane, Wasserfälle der Jungfrauen

Ifrane ist ein bekannter marokkanischer Kurort. Die Betuchten hat es hierher verschlagen. Unser Zimmer war dementsprechend mit Wasserspülung ausgestattet. Den Blecheimer zum Nachspülen vermissten wir nicht. Auf der Suche nach einem angemessenen Hotel fuhren wir am Golfclub-Ressort vor. Zur Rezeption kam man nur durch eine Sicherheitsschleuset. Die Chinesen hatten bereits eingebucht. Man war sehr freundlich zu uns. Das Angebot für die DreibDrei-Bett in Höhe von 3890 Dh incl Frühstück entsprach dann doch nicht unseren Vorstellungen. Na ja, wo doch der König hier auch eine Residenz hat. Es geht eben auch anders.

Die Jungfrauenwasserfälle waren ganz nett. Ob es nur am trüben Wetter lag oder wegen der touristischen Schlichtheit, die von vergangenen Besuchern erzeugt war,

ließen wir unbesprochen. Bei Sonnensicht und dem Tanz verschleierter Jungfrauen durchaus ein lohnender Besuch.
Die kleine kurvige Straße zu unserem Reiseziel war wieder gut zu fahren. Mediterrane Eichen, deren Namen mir entfallen ist, wuchsen in den Wäldern des Naturschutzgebietes und grüßten uns. Auf der abseitigen Straße einer Hochebene des Vorgebirges zum Hohen Atlas (Forest des Jaba) wechselten Reste von Asphalt als Flatschen oder Streifen gebildet, mit Schotterstrecken ab. Ein munteres Gemisch ehemals technischer Wunderleistungen. Dafür kam uns aber nur selten ein Fahrzeug entgegen. Die Weite, die das Auge lockt, schenkt Blicke über frisch grüne Weiden. Manchmal hält Buschwerk, einzelne Baumgruppen oder Blumenmatten den Blick an.

Leider klemmt der Verschluss meiner Olympus Kamera. DasistD sehr bedauerlich. In Meknes erwarb ich eine kleine Canon (etwas besser als ein Taschentelefon).

Damit ich den Verlust verschmerze lud mich Klaus zu einem Bier an der Hotelbar ein. Mehr ging nun wirklich nicht.
Es ist fas erste Bier oder




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