Ifrane, Azrou, Kenifra, Tineghir
Das war eine hammerhübsche Tour. Nach meinem Navi 264 km und 6, 5 Stunden Fahrzeit hoch und runter...
Die Reifen müssen warm gefahren werden. Dafür war die erste Strecke ideal. Wegen der winkenden Affen am Straßenrand mussten wir anhalten. Eine Busladung Touristen war eifrig dabei, die Tiere zu füttern. Eilfertige Händler hatten es ihnen verkauft. Weiter ging es am Michliffener Skigebiet vorbei. Ab Azrouu richteten wir die Vorderreifen Richtung Mittagssonne. Die Straße wandt sich in die Höhe. Restpfützen und Steinreste von Sturzbächen ließen die Stärke der vorangegangenen Gewitter ahnen. Gut, dass wir trockenen Fußes rollen.
Klaus ist begeistert von den Farben
Marokkos. Es ist das Lehmrot, zwischen den frühlingsfrischen Feldern glänzt es mattfeucht. Manchmal zeigt es sich im Konglomeratgestein der Felswände. Die Straße R 317 wird später, wenn sie zur Todra Schlucht führt und zur R 703 geworden ist, hochalpin. Es geht bis auf 2700 Meter hinauf.
Immer wieder geht der Blick über großzügige Matten, wie sie in den Alpen selten zu sehen sind. Jetzt, in der frühen Jahreszeit wächst alles munter. Der Weizen ist teilweise schon mit der Sichel in gebückter Haltung geschnitten. Gebundene Garben liegen durcheinander auf dem Feld. In der Ferne zeigen im Dunst der Mittagssonne schneebedeckte Gipfel ihre Majestät. Die Dörfer sind einfach. Lehmziegel wurden zu eckigen Häusern zusammengebacken. Rotziegelige Neubauten stehen dazwischen. Vieles ist aufgelassen. Zu arm, zu weit weg nach Norden zur Arbeit gewandert.
Die Bachbetten, die die Wassermassen in den Grund frästen, weiten sich an Stellen weichen Gesteins. Trotz der vergangenen Regenfälle bergen sie wenig Wasser. Zur Schneeschmelze müssen heftige Wellen Lehm und Gestein mit sich reißen und dem fernen Meer entgegen stürzen. Nur selten wurden Brücken gebaut. Es schien einfacher, die Wasserlawinen über die Straße sausen zu lassen. Ist es abgelaufen, werde die Reste zur Seite geschoben und die Straße geöffnet. Wo man bei der Planung nicht mit dem Wasser gerechnet hat, ist der Straßenbelag weggeschwemmt. Schotter bildet dann den Fahrgrund. Es blieb nicht aus, immer wieder Schlaglöchern auszuweichen oder undurchsichtige Pfützen zu durchfahren. Hochbeladene Kastenwagen, auf deren Dächern oft Schafe transportiert werden,wollten überholt sein. An Eseln, die in der Gegend alles transportieren,
was sich bewegen lässt, fahren wir häufig vorbei. Eine Berberfamilie zieht mit gut bepackten Kamelen und Eseln an uns vorbei. Sie wollen Geld geschenkt und Kiff verkaufen.
Wie so oft, findet sich an der schönsten Stelle der Schlucht, der Touristenmarkt. Gut, dass wir so spät dran sind. Wir werden nicht zum Kaufen eingeladen. Je weiter wir zum Ausgang fahren, um so mehr Dattelpalmen haben sich im Flussbett einen Stand gesucht. Mit den roten Felswänden im Hintergrund ein eindrucksvolles Bild.
Ich bin froh, als wir schnell eine Herberge finden. Auf das Kuskus mussten wir jedoch lange warten.
Eine schöne Tour.k
A
Das war eine hammerhübsche Tour. Nach meinem Navi 264 km und 6, 5 Stunden Fahrzeit hoch und runter...
Die Reifen müssen warm gefahren werden. Dafür war die erste Strecke ideal. Wegen der winkenden Affen am Straßenrand mussten wir anhalten. Eine Busladung Touristen war eifrig dabei, die Tiere zu füttern. Eilfertige Händler hatten es ihnen verkauft. Weiter ging es am Michliffener Skigebiet vorbei. Ab Azrouu richteten wir die Vorderreifen Richtung Mittagssonne. Die Straße wandt sich in die Höhe. Restpfützen und Steinreste von Sturzbächen ließen die Stärke der vorangegangenen Gewitter ahnen. Gut, dass wir trockenen Fußes rollen.
Klaus ist begeistert von den Farben
Marokkos. Es ist das Lehmrot, zwischen den frühlingsfrischen Feldern glänzt es mattfeucht. Manchmal zeigt es sich im Konglomeratgestein der Felswände. Die Straße R 317 wird später, wenn sie zur Todra Schlucht führt und zur R 703 geworden ist, hochalpin. Es geht bis auf 2700 Meter hinauf.
Immer wieder geht der Blick über großzügige Matten, wie sie in den Alpen selten zu sehen sind. Jetzt, in der frühen Jahreszeit wächst alles munter. Der Weizen ist teilweise schon mit der Sichel in gebückter Haltung geschnitten. Gebundene Garben liegen durcheinander auf dem Feld. In der Ferne zeigen im Dunst der Mittagssonne schneebedeckte Gipfel ihre Majestät. Die Dörfer sind einfach. Lehmziegel wurden zu eckigen Häusern zusammengebacken. Rotziegelige Neubauten stehen dazwischen. Vieles ist aufgelassen. Zu arm, zu weit weg nach Norden zur Arbeit gewandert.
Die Bachbetten, die die Wassermassen in den Grund frästen, weiten sich an Stellen weichen Gesteins. Trotz der vergangenen Regenfälle bergen sie wenig Wasser. Zur Schneeschmelze müssen heftige Wellen Lehm und Gestein mit sich reißen und dem fernen Meer entgegen stürzen. Nur selten wurden Brücken gebaut. Es schien einfacher, die Wasserlawinen über die Straße sausen zu lassen. Ist es abgelaufen, werde die Reste zur Seite geschoben und die Straße geöffnet. Wo man bei der Planung nicht mit dem Wasser gerechnet hat, ist der Straßenbelag weggeschwemmt. Schotter bildet dann den Fahrgrund. Es blieb nicht aus, immer wieder Schlaglöchern auszuweichen oder undurchsichtige Pfützen zu durchfahren. Hochbeladene Kastenwagen, auf deren Dächern oft Schafe transportiert werden,wollten überholt sein. An Eseln, die in der Gegend alles transportieren,
was sich bewegen lässt, fahren wir häufig vorbei. Eine Berberfamilie zieht mit gut bepackten Kamelen und Eseln an uns vorbei. Sie wollen Geld geschenkt und Kiff verkaufen.
Wie so oft, findet sich an der schönsten Stelle der Schlucht, der Touristenmarkt. Gut, dass wir so spät dran sind. Wir werden nicht zum Kaufen eingeladen. Je weiter wir zum Ausgang fahren, um so mehr Dattelpalmen haben sich im Flussbett einen Stand gesucht. Mit den roten Felswänden im Hintergrund ein eindrucksvolles Bild.
Ich bin froh, als wir schnell eine Herberge finden. Auf das Kuskus mussten wir jedoch lange warten.
Eine schöne Tour.k
A




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