Dienstag, 7. Mai 2019

Ab in die Wüste

Während ich ganz entspannt schreibe und ich in der Stadt bummelte, drehen Kudret und Klaus die Tineghir Runde. Dazu ein paar Bilder:
Kudret hatte Waschetag

Hacer und Yusuf













Hinweis für eine Offroad
Strecke in der Dades Schlucht








Heute standen wir früher auf als sonst. Man hatte die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Wir wollen zur höchsten unf schönsten Erg Chebbi fahren. Die Hauptstraße N 10 führt am Todra Fluss entlang. Stellenweise taucht das Flussbett trocken auf. Grütel und den Häusern, die sich entlang der Straße aufreihen. Die Dattelpalme hat sich Vortechte erworben. Geht der Blick weiter über das Flußbett hinaus, wechselt das Grüne zum Salbeigrau. Steinbrocken und Schotter herrschen vor. Die R 702 bietet sich als sehenswerte Landschaftsbegleiterin an. Das Grauocker übernimmt, selten hält ein kleiner Baum den Blick an. Alte Berge, vom ständigen Wind zersägt und vom Wasser geschliffen gestalten den Horizont.
Den Fluss erkennt man am grünen
Als das Geröll der Wüste zu eher sandigem Grund wechselt, erhebt sich die erste Sanddüne. Am Rande der Straße bieten Beduinen die Besichtigung von unterirdischen Wasserkanälen und Ziehbrunnen an. Wir müssen wie immer verhandeln. Nach dem wir Einigkeit erzielten, kommt noch der unerlässliche Besuch des Zeltbasars. Heilbringender Kräutertee wird gereicht, den wir kaufen sollen, ehe die Führung losgeht. Vor 40 Jahren habe der Tunnel noch bis zur Höhe von 1,80 Metern Wasser geführt. Durch die groß gewordenen Städte in der Gegend, trockneten die Qellen aus. 
Beim Abschied sollen wir den Teetest bezahlen, wir lassen es beim verabredeten Preis. Beim Fotostopp komme ich ein wenig vom festen Fahrbahnrand ab. Das Hinterrad steckt bis zur Achse im Sand. Kameradenschub ist hilfreich. So komme ich wieder frei.

In Adrauine werden wir gleich von einem Beduinen begrüßt. Er bietet eine Wüstentour, Übernachtung im Zelt, Halbpension incl. Kamelritt an. Wir entscheiden uns für Steinhaus am Dünenrand. Ich schließe mich 10 Chinesen an, die einen Kamelritt in die Dünen zum Sonnenuntergang gebucht haben. Ruhig wurde es erst, als die Dämmerung sich über den Sand neigte.
Wir zählten Sterne bis wir schliefen.



2 Kommentare:

Unknown hat gesagt…

Ich bin schon auf die vielen schönen Fotos gespannt. LG an Alle

Daniela und Martin hat gesagt…

Prächtige Fotos! Langsam wächst der Eindruck von Eurer Tour. Sehr schön, dass du nun auch zeigst, wo und mit welchen Gefährten (=Moppeds) Ihr fahrt. Wunderschönes Land Marokko. Stimme dem Klaus voll zu: die unglaublichen Farben beeindrucken sehr. Wir wünschen Euch weiterhin sturzfreie Fahrt und schöne Eindrücke und gute Begegnungen mit den Menschen dort.
(P.S.: Martin hat Schnee bei seiner Moppedtour in Rumänien)
Liebe Grüße von Daniéla und Martin

Abschied von Marokko

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